Heutige Anti-WEF-Demo
Die heutige Anti-WEF-Demo hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Grundsätzlich waren keine grösseren Übertretungen zu vermelden, einige Geschehnisse können jedoch nicht schöngeredet werden.

Mobilisierungspropaganda
der Demoorganisatoren

Tochter der Sicherheitsdirektorin
und Demoteilnehmerin

Vermummte

Vermummte

Vermummte

Vermummte

Vermummte

und noch mehr Vermummte
Die Forderungen der "Vereinigung Pro Luzern" und der bürgerlichen Parteien an die Adresse der städtischen Sicherheitsdirektorin haben teilweise Früchte getragen. Dank den strengen Vorschriften der Stadt an die Demonstrationsverantwortlichen wurde auch den linken und linksextremen Teilnehmern der Demo klar, dass sie sich nicht alles erlauben können. Nichtsdestotrotz wurden die Vorschriften teilweise überschritten:
- Das Vermummungsverbot wurde ganz klar von etlichen Demonstrationsteilnehmern nicht befolgt
- Es wurden Knallkörper gezündet
- Exponenten „Vereinigung Pro Luzern“ wurden in sehr aggressivem Ton ultimativ aufgefordert sofort zu verschwinden. Eine Exponentin unserer Vereinigung wurde sogar von zwei Vermummten umstellt und bedroht
Besonders stossen finden wir, dass:
- Die Sicherheitsverantwortlichen sich weigerten anzuerkennen, dass Vermummte anwesend waren (gemäss mündlicher Aussage während der Demo)
- Die Tochter der städtischen Sicherheitsdirektorin an der Demonstration teilnahm
All dies zeigt klar auf, dass dieses Thema noch nicht abgehandelt ist und noch einige offene Fragen bestehen.
Generell kann man aber sagen, dass die grossangelegte Mobilisierung der linken und linksextremen Organisationen nicht viel brachten. Mit den zirka 500 Teilnehmern muss man festhalten, dass der Elefant eine Maus geboren hat.
Die "Vereinigung Pro Luzern" verlangt, dass die Verantwortlichen der Demonstration die Kosten für die fünf Reinigungskräfte zu tragen haben, welche der Demo auf Fuss folgten und den zurückgelassenen Unrat einsammelten. Ausserdem verlangen wir, dass den Organisatoren von solchen Demonstrationen einen wesentlichen Teil der Sicherheitskosten in Rechnung gestellt wird. Schliesslich hat der FC Luzern auch einen beträchtlichen Teil der Kosten von Präventiveinsätzen der Polizei zu tragen.
p.mueller(at)pro-luzern(dot)ch